Entdecke, wie körperliche Balance, Tragfähigkeit und Psyche zusammenhängen – und warum dein Pferd mental oft erst dann wirklich loslassen kann, wenn es sich auch in seinem eigenen Körper sicherer fühlt.
Du musst weder besonders gut reiten noch schon alles über Pferdepsychologie oder funktionelle Bewegung wissen. Entscheidend ist, dass du verstehen möchtest, was hinter dem Verhalten deines Pferdes stecken kann.
Plane, Regenschirm, Fahrzeuge – ihr habt schon vieles geübt. Trotzdem taucht die Unsicherheit in neuen Situationen wieder auf.
In Wendungen, Übergängen, beim Angaloppieren oder draußen entsteht Tempo und du musst immer stärker regulieren.
Dein Pferd wirkt schief, instabil oder wenig tragfähig – und du fragst dich, ob das mit seinem Verhalten zusammenhängen kann.
Du sitzt anders auf deinem Pferd, hältst früher fest oder vermeidest Situationen, die früher selbstverständlich waren.
Klicke auf die Bereiche und entdecke, warum BODY, MIND und CONNECTION nicht getrennt voneinander betrachtet werden.
Katharinas Pferd war sehr schreckhaft, sprang immer wieder an und ließ sich danach teilweise kaum bremsen. Nach einem Reitunfall verlor Katharina so viel Vertrauen, dass sie mehrere Jahre kaum noch ritt.
Nach einem früheren Unfall zeigte ihr Pferd eine massive körperliche Asymmetrie. Im Hüftbereich bestand zeitweise ein Höhenunterschied von ungefähr 15 Zentimetern. Gleichzeitig war sein Körper wenig stabil organisiert.
Wir begannen nicht mit noch mehr Gelassenheitstraining. Zuerst arbeiteten wir daran, dass er seinen Körper besser organisieren, koordinieren und stabilisieren konnte.
Seine Haltung und körperliche Stabilität haben sich deutlich verändert. Katharina sitzt wieder im Sattel und war inzwischen auch wieder gemeinsam mit mir im Gelände unterwegs.
Mit meinem eigenen Pferd Kalief hatte ich selbst über Jahre Angst beim Ausreiten. Genau deshalb habe ich mich intensiv damit beschäftigt, wie Angst, Stress, Lernen und Verhalten funktionieren.
Als Psychologin M.Sc. mit neuropsychologischem Hintergrund und durch meine Arbeit mit Pferd-Reiter-Paaren wurde mir aber immer deutlicher: Mentale Arbeit allein erklärt nicht jede Situation.
BodyMind verbindet deshalb meine Arbeit mit Angst und Verhalten mit funktioneller Bewegung, Gymnastizierung und der Frage, wie Pferd und Reiter sich gegenseitig körperlich und psychologisch beeinflussen.
Kein klassischer Reitkurs. Keine neue Übungssammlung. Sondern ein Modell, mit dem du Zusammenhänge erkennst, die vorher wie einzelne Probleme wirkten.
Warum ein Pferd nicht automatisch einfach „ein nervöser Typ“ ist – und welche körperlichen, psychologischen und erlernten Komponenten eine Rolle spielen können.
Warum eine bestimmte Kopf-Hals-Position allein noch nicht zeigt, wie gut dein Pferd seinen gesamten Körper organisiert.
Was funktionelle Geraderichtung wirklich bedeutet und warum es nicht darum geht, dein Pferd zwanghaft geometrisch gerade zu machen.
Wie ein Schreckmoment oder Reitunfall deinen eigenen Körper verändert – und warum Pferd und Reiter dadurch in einen gemeinsamen Kreislauf geraten können.
BODY, MIND oder CONNECTION: Du bekommst einen klareren Blick darauf, welcher Bereich bei deinem Pferd zuerst Aufmerksamkeit braucht.
Lerne, dein Pferd nicht länger in einzelne Probleme aufzuteilen, sondern Körper, Psyche und eure Verbindung als zusammenhängendes System zu betrachten.